Ziegel

Zur Herstellung von Ziegeln wird das Rohmaterial aus Tongruben heraus gebaggert. Bei den Rohmaterialien handelt es sich um: Ton, Lehm, Mergel, Sand und Kalkstein. Die gewonnenen Rohstoffe werden in einem Ziegelwerk zerkleinert, mit Zusatzstoffen für Wärmedämmung angereichtert, als Ziegelstrang geformt und anschließend zum Ziegel durchgeschnitten. Der noch feuchte Ziegel kommt dann in die Trocknung. Von dort geht es zur Verpackungsanlage. Bevor der Ziegel verpackt wird durchläuft er eine Qualitätsüberprüfung. Diese Qualitätsüberprüfung geschieht stichprobenweise. Die so gefertigten Ziegel sind für Bauherren im Fachmarkt erhältlich.
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Ziegel werden seit Tausenden von Jahren für den Bau von Gebäuden verwendet. Der Ziegel wurde früher ausschließlich als tragendes Mauerwerk verwendet und war von langer Lebensdauer. Für die Bauweise des zwanzigsten Jahrhunderts - besonders im Hochhausbau - wurden Materialien wie: Beton, Stahl und Glas verwendet. Heute findet der Ziegel seine Verwendung als Lochziegel, um Wärme zu dämmen durch Reduzierung des Wärmeverlustes, im Wärmedämmverbundsystem.

In Süddeutschland findet der Ziegel seine Verwendung als einschaliges wärmedämmendes Ziegelmauerwerk und in Norddeutschland überwiegt die zweischalige Bauweise. Bei der zweischaligen Bauweise hat der Ziegel als Verblendmauerwerk keine mauertragenden Aufgaben, sondern ist der tragenden Innenmauer vorgesetzt.

Der Ziegel ist ein ökologische Baustoff, der bereits in der Produktion die Umwelt kaum belastet und in der Anwendung durch die vorhandene Wärmedämmung Heizkosten und -material spart.


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